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Umgang mit Psychoseerkrankten und mit Persönlichkeitsstörungen

Kursdetails

Kursnummer S 3109
Zeitraum 07.11.2019
Kategorie Soziale Arbeit
Preis 180,00 €
Preis für Mitglieder
Diakonie Hessen *
140,00 €
Preis für Eigene Betriebsstätten
Diakonie Hessen **
100,00 €
Freie Plätze 0
Kursleitung Edel Taglieber
Status bestätigt
Einzelbuchung Buchung für mehrere Teilnehmende
 
* Ermäßigte Preise gelten nur für Mitarbeitende aus Mitgliedseinrichtungen und eigenen Betriebsstätten der Diakonie Hessen
** Eigene Betriebsstätten: Abrechnung erfolgt über interne Leistungsverrechnung

Nach einem Überblick über Persönlichkeitsstörungen und deren Besonderheit als langfristige „pathologische Zustände“ soll auf die relativ überdauernden typischen Muster des Wahrnehmens, Erlebens, des Verhaltens, des Lebensstils und der Beziehung zur eigenen Person und zu anderen, speziell bei Klienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS), eingegangen werden. Die bei der BPS besonders deutlichen Kriterien der
Unausgeglichenheit bei Affektivität, Antrieb, Impulskontrolle, Wahrnehmen, Denken und Beziehung und die daraus resultierenden Einschränkungen der beruflichen und vor allem sozialen Leistungsfähigkeit werden am
Vormittag das zentrale Thema des Seminars sein. Am Nachmittag soll anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer/-innen hinterfragt werden, welche Auswirkungen
und Schwierigkeiten dieses Verhalten auch auf die Betreuungs-/Beratungsbeziehung hat bzw. haben kann. Darüber hinaus ist geplant, Handlungsperspektiven zu erarbeiten und in Anlehnung an das von Linehan erprobte Verhaltensmanual einfache Übungen für den Umgang mit Persönlichkeitsstörungen und besonders mit BPS-Klienten zu entwickeln.

Psychosen stellen in der Gesamtbevölkerung mit bis zu zwei Prozent eine wesentliche Krankheitsgruppe dar (mehr als Diabetiker!). Bei Persönlichkeitsstörungen werden in der Literatur sogar bis zu neun Prozent der Gesamtbevölkerung angeben. In den Einrichtungen der Psychiatrie, Justiz, Sozialarbeit und in der Pflege dürften diese Zahlen um ein Vielfaches höher sein.

Langjährige Arbeit ebenso wie auch Neueinsteiger in dem Bereich (ver-) zweifeln gelegentlich an ihrer Kompetenz und überlegen, ob und wie sie mit diesem schwierigen Klientel weiter arbeiten können.

Zunächst sollen im Seminar begriffliche Klärungen erfolgen. Theoretischer Input (Hintergrundwissen zu den jeweiligen Krankheitsbildern) wird Raum haben, aber hauptsächlich sollen erfahrungsgeleitete Hilfen im Umgang mit diesen Menschen bezogen auf das jeweilige Arbeitsfeld der Teilnehmer handlungsorientiert erprobt werden.

Deshalb möchten wir die Teilnehmer ermuntern, Fallvignetten und schwierige Situationen aus dem Arbeitsalltag mitzubringen, an denen wir üben können, wie wir noch und anders mit den jeweiligen mehr oder weniger beeinträchtigten Klienten und ihrer Andersartigkeit (ausgehend von den persönlichen und institutionellen Möglichkeiten der Mitarbeiter) wertschätzend umgehen können.

Kurstermine

Datum Wochentag Uhrzeit
07.11.2019 Donnerstag 09:00 - 16:00

Veranstaltungsort

Diakonie Hessen - Landesgeschäftsstelle Frankfurt
Ederstrasse 12
60486 Frankfurt
Großer Saal
http://www.diakonie-hessen.de/kontakt.html

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